Archive for September, 2009

Jung und gesund durch Küssen

Wenn man sich küsst, werden jede Menge Glückshormone freigesetzt. Jetzt könnte das Küssen aber auch eine neue Geheimwaffe im Kampf gegen Anti Aging sein. Forscher haben nämlich herausgefunden, dass Küssen uns nicht nur glücklich macht, sondern auch jung und gesund halten kann.

Die amerikanische Gesellschaft für Sexualverhalten in Los Angeles hat eine Untersuchung durchgeführt, bei der Erstaunliches herausgekommen ist: Wer oft küsst oder geküsst wird, kann länger leben. Zudem konnte festgestellt werden, dass Leute, die küssen, geküsst werden oder flirten, bessere gesundheitliche Werte haben. Gibt es also eine Waffe im Kampf gegen das Altern, die nicht nur besonders gut wirkt, sondern auch noch Spaß bringt und glücklich macht?

Einige Fakten über das Küssen

Bewiesen ist, dass man mit Küssen Stress entgegenwirken kann und dieser ist bekanntlich der Hauptgrund dafür, dass wir schnell altern. Beim Küssen steigt der Herzschlag auf 110 Schläge pro Minute bei Männern und auf 108 Schläge je Minute bei Frauen an. Beim Küssen wird also der Kreislauf auf Trab gebracht, so kann das Blut besser und schneller durch den Körper fließen.

Auch die Lunge kann vom Küssen profitieren. Immerhin nimmt man beim Küssen und unmittelbar danach dann nicht wie sonst nur 20 Atemzüge pro Minute, sondern gleich drei Mal so viel. In Studien konnte außerdem bewiesen werden, dass man sich nach einem Kuss viel aktiver und vitaler fühlt. Wissenschaftler sehen im Küssen auch den Vorteil, dass man durch den Austausch von Bakterien Abwehrkräfte bilden kann und damit weniger anfällig für zahlreiche Krankheiten ist.

Küssen besser als Sex?

Lange Zeit wurden in der Öffentlichkeit allein die positiven Wirkungen von Sex debattiert. Forscher haben nun aber herausgefunden, dass Küssen viel eher als Maßnahme des Anti Aging dienen kann als Sex! Immerhin werden bei einem intensiven Kuss nicht nur nebenbei 15 Kalorien in zwei Minuten verbraucht, sondern es laufen im Organismus viel mehr biochemische Prozesse als beim Geschlechtsverkehr ab.

Wer lange jung und gesund bleiben möchte, sollte also so oft küssen wie er kann und will!

Alkohol und seine fatale Wirkung auf den Alterungsprozess

Schon in jungen Jahren macht Alkohol die Nervenzellen kaputt. Doch die verheerenden Auswirkungen auf den gesamten Körper beginnen erst im hohen Alter. Da das Älterwerden viele Veränderungen mit sich bringt, raten Mediziner und Experten dringend dazu, bewusster und mäßiger mit Alkohol umzugehen.

Mit zunehmendem Alter reagiert der Körper anders auf Alkohol. Je älter man wird, desto schlechter kann der Körper Alkohol vertragen. Dies liegt daran, dass der Wasseranteil im Körper sinkt und sich der Alkohol deswegen auf weniger Körperflüssigkeit verteilt als bei jungen Menschen. Man erreicht Promillegrenzen viel schneller und das kann fatale Folgen haben. Damit steigt die Gefahr, sich zu überschätzen und schnell kommt es zu Stürzen und anderen Unfällen.

Aber auch die Gehirnzellen werden mehr in Mitleidenschaft gezogen als bei jungen Menschen. Bei Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass ältere Menschen selbst bei einer sinkenden Trinkmenge eine höhere Schädigung des zentralen Nervensystems davon tragen. Dazu kommt, dass ältere Menschen nicht selten auf Medikamente angewiesen sind. Konsumiert man dann Alkohol, kann es zu gefährlichen und gesundheitsschädlichen Wechselwirkungen kommen.

Es findet auch eine allgemeine Belastung des gesamten Organismus statt, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit nimmt rasant ab. Wissenschaftler und Ärzte begründen dies damit, dass die Nervenzellen fast den gesamten Sauerstoff zum Abbau des Alkohols verwenden müssen. Dies ist umso fataler, weil die Fähigkeit, Sauerstoff aufzunehmen, mit zunehmendem Alter sowieso zurückgeht.

Inwieweit Alkohol auch psychische Störungen verursachen kann, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Man geht aber davon aus, dass solche Störungen durch Alkohol verursacht sein können, es aber nicht müssen. Bei älteren Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken, ist die Gefahr, an innerer Unruhe, Ängstlichkeit, Depressionen, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen zu erkranken, um einiges größer..

Um Anti-Aging ernsthaft zu betreiben, braucht es keine teuren Cremes und Salben oder Operationen. Viel wichtiger ist, dass man ungesunde Lebensweisen, und dazu gehört der Konsum von Alkohol, weitgehend ablegt. Je früher man damit beginnt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man im hohen Alter noch fit wie ein Turnschuh ist.

Was haben Zigaretten mit dem Altern zu tun?

Dass Nikotin für den Körper schädlich ist und Kettenraucher öfters an Lungenkrebs erkranken, ist unlängst bekannt. Doch  viele fragen sich, was Rauchen mit Anti-Aging beziehungsweise dem Altern zu tun haben könnte. Wenn Sie diesen Beitrag gelesen haben, werden Sie Zigaretten bestimmt mit vollkommen neuen Augen sehen und alles dafür tun, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Raucher, die älter werden, sehen meisten noch älter aus als gleichaltrige Nicht-Raucher. Nikotin hat also einen wesentlichen Einfluss auf den Prozess des Alterns. Vor allem die unliebsamen Falten findet man bei Rauchern viel häufiger. Wissenschaftler sind momentan damit beschäftigt, zu klären, warum das so ist. Viele machen ein Enzym, das so genannte Matrix-Metalloproteinase (MMP1), dafür verantwortlich. Alle Anti-Aging Maßnahmen, die Sie durchführen, werden nichts mehr nützen, denn dieses Enzym reduziert das Kollagen. Dieses ist für die Elastizität am gesamten Körper verantwortlich.

Als wäre das schon nicht schlimm genug, ist es nicht nur die Haut, die unter dem Genuss von Nikotin leidet. Auch die Sinneszellen werden negativ beeinflusst, denn der blaue Dunst lässt das Gehirn viel schneller altern. Darüber hinaus werden auch die Nieren und Harnwege geschädigt. Wie neueste Studien belegen, kann dies sogar den Penis beim Mann verkürzen. Weitere Gefahren drohen dadurch, dass die Arterien verengt sind und es zu Durchblutungsstörungen, die das Raucherbein verursachen können, kommt.

Und selbst dann, wenn man Krebs nicht auf Grund des Nikotinkonsums bekommt, ist die Sterblichkeitsrate bei Rauchern dann bis zu vier Mal so hoch wie bei Nichtrauchern. Hinzu kommt, dass man ein bis zu 60 Prozent höheres Risiko hat, an Lungenkrebs zu erkranken.

Vollkommen egal, welche Maßnahmen aus dem Bereich des Anti-Aging Sie ergreifen, das Nikotin hemmt die positive Wirkung und schon bald werden Sie erkennen müssen, dass es zu spät ist, um reumütig die letzte Zigarette zu rauchen. Warum also nicht heute damit beginnen, die letzte Zigarette zu genießen und ab morgen ein gesünderes Leben führen?