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Mit Spaziergängen im Geist jung bleiben

Es gibt vieles, das man tun kann, um Anti-Aging selbst in jungen Jahren in den Mittelpunkt seines Lebens zu rücken. Leider unterschätzen viele, welche positive Wirkung Sport und die Bewegung an der frischen Luft haben können. Dabei genügt es bereits, sich fünf Minuten im Grünen aufzuhalten und beispielsweise einen Spaziergang zu machen, um die geistige Gesundheit zu fördern. Mehrere Forscher liefern stichhaltige Beweise, dass Aktivitäten im Grünen, zu denen Wandern und Radfahren ebenso gehören wie Joggen, das Wohlbefinden eines jeden einzelnen steigern können.

© Galyna Andrushko - Fotolia.com

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Um zu beweisen, wie Spaziergänge mit Anti-Aging im Zusammenhang stehen, gab es eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der University of Essex, bei welcher die Daten von insgesamt 1.250 Personen aus zehn Studien ausgewertet wurden. Anhand der Analyse konnte man sehen, dass sowohl bei der Stimmung als auch beim Selbstwertgefühl deutliche Verbesserungen abzuzeichnen waren. Vor allem junge Menschen profitieren davon, sich viel im Freien aufzuhalten, denn bei ihnen setzt der Prozess des Alterns dann erst viel später ein.

Analysiert wurden bei der Studie mehrere Aktivitäten im Freien, wie in etwa Gartenarbeit, Fischen, Reiten, Landwirtschaft, Bootfahren und Wandern. Allerdings kam es den Forschern nicht nur auf die Aktivität selbst an, sondern auch auf die jeweilige Örtlichkeit. Bereits nach fünf Minuten war eine signifikante Verbesserung zu beobachten. Hauptsächlich Teilnehmer, die besonders jung waren oder von psychischen Krankheiten geplagt werden, erzielten den größten Erfolg. Ebenso feststellen ließ sich, dass die Wirkung dort, wo ein See oder ein Fluss in der Nähe war, nochmals um einiges positiver war.

Um Bewegung an der frischen Luft in den Alltag zu integrieren und einiges für Anti-Aging zu tun, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Gehen Sie doch mal zu Fuß in den Supermarkt oder zum Bäcker. Genauso können Sie die Mittagspause nutzen, um sich in einem Park zu vergnügen.

Blutdruck-Medikament hilft gegen Alzheimer

Alzheimer ist eine schlimme Krankheit und Experten gehen mittlerweile davon aus, dass die Anzahl der Erkrankungen bis in das Jahr 2050 weltweit auf 115 Millionen steigen wird. Zugleich gehen Wissenschaftler der Boston University School of Medicine davon aus, dass es ein wirksames Gegenmittel gibt, welches bisher noch nicht in Betracht gezogen wurde. Die Rede ist hier von einem Medikament, das auch gegen hohen Blutdruck verwendet wird. Einige Experten sind sich sicher, dass das Blutdruck-Medikament wirksamer sein könnte gegen Alzheimer als man bisher angenommen hat.

Diese Annahme begründet auf einer Studie, bei welcher diejenigen Patienten, die den so genannten Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARB) einnahmen, eine bis zu 50 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit hatten, eine Demenz zu entwickeln als diejenigen Probanden, welche mit anderen Medikamenten ausgestattet wurden, um ihren Blutdruck zu regulieren. Wissenschaftler und Ärzte gehen sogar soweit, zu belegen, dass die ARBs in Kombination mit einem anderen Medikament sogar die gesundheitliche Verschlechterung bei bereits Erkrankten wirksam bekämpfen können.

Teil nahmen an der Studie insgesamt 800.000 Männer, deren Werte über mehrere Jahre überprüft wurden. Diese Untersuchungen könnten eine wahre Revolution im Bereich Anti-Aging bedeuten. Schließlich ist Alzheimer diejenige Krankheit, vor welcher sich die meisten im hohen Alter fürchten.

Doch warum können Medikamente gegen Bluthochdruck vor Alzheimer schützen? Diese Frage ist ziemlich leicht zu beantworten, denn Studien belegen, dass Bluthochdruck, der über einen langen Zeitraum besteht, zu einer Schädigung der Blutgefäße führen kann. Dies sorgt nicht nur dafür, dass das Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen steigt, sondern die Betroffenen haben auch ein weitaus höheres Risiko, an Demenz zu erkranken.

Diese Vitamine machen schön

Ewig jung zu bleiben, ist sicherlich ein Traum, den sich niemand erfüllen kann. Trotzdem gibt es die Möglichkeit, gerade über eine gesunde Ernährung viel im Bereich Anti-Aging zu erreichen. Geht man es geschickt und mit klugem Köpfchen an, kann man hauptsächlich die Hautalterung um Jahre hinauszögern.

Experten aus dem Bereich Anti-Aging kommen immer wieder darauf zu sprechen, dass nicht nur die Pflege, sondern auch die richtige Ernährung eine große Rolle spielt, wenn es um unser Aussehen und unser Wohlbefinden geht. Schon vor Jahren wurden so genannte Schönmacher-Vitamine entdeckt. Wenn auch Sie dem Alter ein Schnippchen schlagen und selbst mit fortgeschrittenen Alter noch jung und gesund aussehen möchten, dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen, die Sie dafür brauchen.

Vitamin A

Vitamin A ist ein wahrer Jungbrunnen für die Haut. Schließlich ist dieses Vitamin für die Zellerneuerung der Haut besonders wichtig. Wer genügend Vitamine A isst, wird dies an einer glatten Haut merken. Außerdem wird Austrocknungen und Abschuppungen vorgebeugt. Ein positiver Nebeneffekt dabei: Auch in den Haaren und den Fingernägeln kann das Schönheits-Vitamin seine Kraftstoffe entfalten. Finden kann man Vitamin A nur in tierischen Lebensmitteln. Zu diesen gehören Eigelb, Butter, Milch sowie Fisch.

Betacarotin

Bei Betacarotin handelt es sich um die Vorstufe eines Vitamins, welches dann im Darm in Vitamin A umgewandelt wird. Enthalten ist dieser Nährstoff hauptsächlich in Früchten und Gemüse, wie beispielsweise Spinat, Aprikose, Tomate, Paprika, Karotte, Melone, Mango sowie Papaya und Hülsenfrüchte.

Vitamin B

Wichtige Lieferanten für Vitamin B sind Vollkornprodukte, aber auch Leber und mageres Fleisch. Da der Körper diese Vitamine nicht speichern kann, ist es wichtig, diese täglich zu sich zu nehmen. Um Haare und Haut jung und gesund zu halten, sind aus den B-Vitaminen vor allem das Provitamin B5 und Biotin (Vitamin H) wichtig.

Während das Provitamin B5 sein natürliches Vorkommen in Innereien, Forellen, in Eidotter, Pilzen, Kartoffeln, Milchprodukten, sowie grünem Gemüse, Haferflocken und Wassermelone hat, findet man Biotin eher in Walnüssen, Erdnüssen, Reis, Hülsenfrüchten, aber auch in gekochten Eiern, Milch und Käse, sowie Innereien und Fisch.

Provitamin B5 hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit im Körper zu binden und glättet und beruhigt dadurch die Haut. Darüber hinaus wirkt es entzündungshemmend und fördert die Regeneration der Haut. Ebenso positiv ist das Haarwachstum, welches durch dieses Vitamin unterstützt wird. Im Bereich Anti-Aging näher beschäftigen sollte man sich mit Biotin dann, wenn man den Schwerpunkt auf Haare, Haut und Fingernägel legen möchte.

Vitamin C

Vitamin C ist schon seit Jahren dafür bekannt, das Gewebe zu straffen. Zudem wird das Haarwachstum angeregt und die Pigmentbildung reguliert. Auch die Stärkung des Immunsystems ist ein positiver Nebeneffekt dieses Schönheits-Vitamins. Aufnehmen kann man es dann, wenn man Kohlrabi, Brokkoli, Rosenkohl, Fenchelgemüse, rote Paprika, Kartoffeln, Orangen, Pfirsiche, Äpfel, Erdbeeren sowie Grapefruits, Mangos und Melonen isst.

Vitamin E

Keine wirksame Anti-Aging-Methode ohne Vitamin E. Dadurch, dass dieses Vitamin unseren Körper vor den freien Radikalen, welche nicht nur durch Rauchen, sondern auch durch UV-Strahlen und Alkohol entstehen, schützt, gilt es schon längst als der Altersschutz schlechthin. Immerhin sind die freien Radikale dafür verantwortlich, dass unsere Zellen schneller altern und sich dies in Falten widerspiegelt. Neben einer glatten und geschmeidigen Haut wird auch für eine ausreichende Durchblutung im Körper gesorgt.

Finden können Sie Vitamin E in Gurken, Blumenkohl, Zucchini, Spinat, Nüssen, Mangos, Distelöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl sowie Keimen.

Wohlbefinden durch Sport steigern

Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die keinem oder nur wenig psychischem Stress ausgesetzt sind, viel seltener an Alzheimer und Demenz erkranken. Darüber hinaus ist das Risiko, vor Erreichen des durchschnittlichen Lebensalters zu sterben, weitaus geringer. Gerade Depressionen können im Körper sehr viel bewirken und recht schnell zu einer vorzeitigen Alterung führen. Für den Bereich Anti-Aging ist es deswegen wichtig, aktiv etwas gegen Depressionen zu tun oder diesen vorzubeugen.

Eine sehr gute Möglichkeit, sein Wohlbefinden zu steigern, ist Sport. Bewegung hilft nicht nur gegen Übergewicht, sondern auch gegen Diabetes, einen Herzinfarkt und kann Depressionen vorbeugen. Einige Experten und Sportwissenschaftler sind der Meinung, dass Sport in Kombination mit einer Psychotherapie ein wirksames Heilmittel bei Menschen sein, die unter Depressionen leiden. Bereits vor 25 Jahren gab es eine Untersuchung durch norwegische Psychiater, die bei einer Studie belegen konnten, dass es einen Beweis für die heilsame Wirkung des Sports gibt. Dabei sollten Probanden, die depressiv sind, dreimal in der Woche für jeweils eine Stunde Joggen. Untersuchungen zeigten, dass sich daraufhin der Gesundheitszustand der Patienten verbesserte. Trotzdem zweifelten einige an den Ergebnissen und fochten diese an.

1999 gab es dann eine weitere Untersuchung, die einen Zusammenhang zwischen Sport, Depressionen und Anti-Aging herstellte. Hierbei wurde einer Gruppe von Patienten ein Antidepressivum verabreicht, eine andere Gruppe sollte regelmäßig Ausdauertraining machen. Die dritte Gruppe hingegen bekam sowohl die Medikamente verschrieben als auch den Sport. Nach 16 Wochen fanden die Forscher heraus, dass das rein körperliche Training ohne die gleichzeitige Medikamentengabe genauso wirksam war wie eine psychopharmakologische Behandlung. Erstaunlich war auch, dass die Rückfallquote derjenigen, die allein mit Sport versucht hatten, gegen Depressionen und damit Anti-Aging anzugehen, weitaus geringer war als die der Probanden, welche lediglich Medikamente erhalten hatten.

Vor allem auf lange Sicht kann Sport gegen Depressionen helfen. Allerdings sind diese Erkenntnisse auch bedenklich, denn nachgewiesen werden konnte auch, dass Menschen, die viel Sport machen und plötzlich mit diesem aufhören, eine höhere Anfälligkeit für Depressionen haben.

Frauen verkürzen ihr Leben durch Rauchen

Laut einer aktuellen Umfrage sind bei fast 6 Millionen Deutschen beim Alter von über 40 Jahren die Atemwege dauerhaft verdrängt. Dies kommt in den meisten Fällen durch einen langjährigen Tabakkonsum. Erschwerend kommt hinzu, dass sich diese Störung der Lungenfunktion meistens erst im zunehmenden Alter bemerkbar macht – und das selbst dann, wenn man bereits vor einiger Zeit mit dem Rauchen aufgehört hat.

Experten geben zu bedenken, dass sich der Anteil der Frauen die rauchen, auch in den nächsten Jahren deutlich erhöhen wird. Dabei legen doch gerade Frauen Wert darauf, viel Gutes aus dem Bereich Anti-Aging auszuprobieren, um sich zum Beispiel vor vorzeitiger Hautalterung zu schützen. Spätestens seit sich kleine Warnungen auf Zigarettenschachteln befinden, hätte man sich mit den Spätfolgen des Tabakkonsums auseinandersetzen müssen. Dies scheint aber nichts passiert zu sein, denn bislang konnte noch kein deutlicher Rückgang der Raucher verzeichnet werden.

Zwar gibt es in anderen Ländern, wie beispielsweise Österreich, weitaus mehr Menschen, die an der chronischen Lungenkrankheiten leiden, trotzdem ist der Anteil von mehr als 14% der über 40-Jährigen in Deutschland erschreckend. Jeder, der sich aktiv mit dem Thema Anti-Aging beschäftigt, sollte mit dem Rauchen aufhören. Denn es ist nachgewiesen, dass Raucher nicht nur früher sterben, eben aufgrund der chronischen Krankheiten, sondern die Abhängigkeit vom Tabak lässt sich auch an der Haut und anderen Stellen erkennen.

Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Lungenfunktion, weswegen die Häufigkeit, die Krankheit COPD zu bekommen, rapide ansteigt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation stellt die COPD schon heute die fünfthäufigste Todesursache dar. Man fürchtet, dass bis ins Jahr 2020 die chronische Lungenerkrankung sogar auf die dritte Position vorrücken wird. Der Grund hierfür ist nicht nur, dass gerade immer mehr Frauen rauchen, sondern auch die zunehmende Lebenserwartung.