Sonne und Fisch gegen das Vergessen

Wie Sonne und Fisch helfen können, damit man im Bereich Anti Aging erfolgreich ist, zeigt jetzt eine europaweite Studie, in welcher 3000 Männer zwischen 40 und 79 Jahren untersucht wurden. Durchgeführt wurde diese Studie von Forschern der Universität Manchester. Genaueres nachlesen kann man in der Fachzeitschrift „Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry“.

Die Versuchsteilnehmer, welche mehr Vitamin D in ihrem Blut hatten, haben bei einer Reihe von kognitiven Tests besser abgeschnitten. Bei diesen Tests wurden sowohl die Aufmerksamkeit, als auch die Verarbeitungsgeschwindigkeit und die Merkfähigkeit getestet. Im Vergleich zu Probanden, die eher vitaminarmes Blut hatten, schnitten sie bei den Tests besser ab. Was für Wissenschaftler und Forscher besonders erstaunlich ist: Je älter die Männer waren, umso mehr konnten sie von diesem Effekt profitieren. Berücksichtigt wurden bei dieser Studie allerdings auch Störungsfaktoren, wie beispielsweise Depressionen, der Anteil körperlicher Bewegung und die Jahreszeiten.

Es scheint, als habe man im Bereich Anti-Aging eine revolutionierende Entdeckung gemacht. Denn bewiesen werden konnte, dass es einen deutlichen und zuverlässigen Zusammenhang zwischen geringem Vitamin D und der langsamen Informationsverarbeitung gibt. Über die genauen biologischen Hintergründe weiß man aber noch nichts, denn die Studie beschränkte sich auf die Feststellung dieses Zusammenhangs. Der Studienleiter David Lee meint aber, dass es denkbar sei, dass das Vitamin D die Nerven schütze und außerdem die Erzeugung von Neurotransmittern reguliere.

Wer besonders viel Vitamin D in seinem Blut haben möchte, der sollte vor allem auf gesunden Fisch und Sonneneinstrahlung setzen. Denn das körpereigene Vitamin D wird von der Haut hauptsächlich durch die Sonneneinstrahlung aufgebaut. Eine automatische Empfehlung zum exzessiven Sonnenbaden ist dies aber noch längst nicht. Anstatt sich im Sommer stundenlang dem Hautkrebsrisiko auszuliefern, sollte man lieber die Frühlings- und Herbstsonne nutzen. Im Sommer sollte man sich maximal 15 Minuten einer direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Andere Quellen, die Vitamin D liefern, sind ölige Fische, wie beispielsweise Lachs und Sardinen. Aber auch eine geringe Menge an Eiern und Milchprodukten trägt ihren Teil dazu bei.

Während der Studienleiter zu 100 % hinter diesen Methoden steht, um gegen die Altersdemenz anzugehen, ist er nicht sicher, ob zu einem späteren Zeitpunkt Medikamente durch die Verabreichung von täglichem Vitamin D ersetzt werden könnten. Vitamin D ist seiner Meinung nach aber sehr günstig und kann auf unkomplizierte Art und Weise eingenommen werden.

Mit einer jüngeren Partnerin länger leben?

Vielen mag die Aussage, dass man mit einer jüngeren Partnerin länger leben kann, ziemlich konfus erscheinen. Tatsächlich entspricht dies aber der Wahrheit, wie bei einer demographischen Studie der Bevölkerung von Dänemark herausgefunden wurde. Demnach wirken jüngere Partnerinnen positiv auf Männer. So hat auch Sven Drefahl vom Max-Planck-Institut für demographische Forschung herausgefunden, dass Männer, die eine jüngere Partnerin haben, länger leben. Bei Frauen sieht dies anders aus, denn ältere oder jüngere Partner verkürzen das Leben deutlich. Am längsten können Frauen leben, die einen gleichaltrigen Partner haben.

Drefahl ist nach dieser Untersuchung der Meinung, dass die Sterblichkeit und damit auch die Lebenserwartung von Ehepartnern durch deren Altersabstand variieren kann. Für die Untersuchung wurden Registerdaten aller dänischen Bürger im Zeitraum zwischen 1990 und 2005 analysiert. Heraus kam, dass im Vergleich von Männern mit gleichaltrigen Partnerinnen ein um 11 Prozent niedrigeres Sterberisiko auftrat, wenn die Partnerin sieben bis neun Jahre jünger war. Männer, die eine fünf bis sieben Jahre ältere Partnerin hatten, hatten ein etwa 15 Prozent höheres Risiko, zu sterben.

Frauen sind in Dänemark im Durchschnitt sowie auch in den meisten europäischen Ländern drei Jahre jünger als ihre Männer. Bevor die Studie ausgewertet wurde, ist man davon ausgegangen, dass vollkommen unabhängig vom Geschlecht jüngerer Partner für eine höhere Lebenserwartung sorgen. Da die Studie aber das Gegenteil gezeigt hat, fragen sich viele nun, worin die Gründe dafür liegen, dass es bei den Geschlechtern so große Unterschiede gibt. Bisher konnte man mit verschiedensten Theorien diesen Effekt nicht klären. Eine Theorie geht in etwa davon aus, dass es einen so genannten Selektionseffekt gibt. Allein die Männer, die eine bessere Gesundheit sowie eine größere Attraktivität haben, wären demnach in der Lage, jüngere Partnerinnen kennen zu lernen. Eine weitere Theorie geht davon aus, dass jüngere Partnerinnen die Lebenserwartung von Männern dadurch erhöhen, dass sie eher in der Lage sind, die älteren Partner zu pflegen.

Natürlich sollte man aufgrund dieser Studie nicht speziell nach jüngeren Partnerinnen Ausschau halten, schließlich gibt es noch viele weitere Dinge, die im Bereich Anti Aging eine große Rolle spielen. Und letztendlich konnte auch gar nicht geklärt werden, warum die Studie eben diese Ergebnisse aufweist.

Knäckebrot – Cholesterinkiller und Jungbrunnen

Süße Sünden und Verlockungen warten überall auf einen. Sich hin und wieder etwas zu gönnen, scheint für die meisten Menschen normal zu sein. Allerdings unterschätzen einige dabei, welch verheerende Auswirkungen dies auf die Gesundheit und das Alter haben kann. Denn durch zu cholesterinreiche Kost kann es in den Arterien verstärkt zu Ablagerungen kommen. Dies führt dann letztendlich dazu, dass man leichter vergesslich wird und im Bereich Anti Aging genau das Gegenteil von dem erreicht hat, was man eigentlich möchte. Doch es gibt einige Produkte, mit denen man erfolgreich den Kampf gegen das Cholesterin aufnehmen kann. Vor allem Vollkornprodukte, wie beispielsweise Knäckebrot, sollten deswegen bei Anti Aging Maßnahmen ziemlich weit oben auf der Liste stehen.

Vollkornprodukte haben einen cholesterinsenkenden Effekt und leisten damit einen wichtigen Beitrag im Bereich Anti Aging. So kommt es seltener zu Krankheiten, das Risiko von Diabetes- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird gemindert, außerdem kann man das Risiko, kognitive Erkrankungen, wie in etwa Demenz oder Alzheimer, zu bekommen, vermindern. Die positive Wirkung von Knäckebrot hat eine internationale Forschergruppe vor einiger Zeit herausgefunden. Demnach lässt sich Alzheimer durch eine Senkung des Cholesterinspiegels vermeiden. Dies kann man aber nur, wenn man auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung achtet. Durch Vollkornprodukte können auch kleine Sünden ausgemerzt werden, denn viele dieser Produkte tragen zu einem Abbau des Cholesterins bei.

Besonders von Bedeutung sein können deswegen Grundnahrungsmittel, zu denen das Brot gehört. Knäckebrot wird mit Vollkornmehl gebacken und liefert im Schnitt 14,6 g Ballaststoffe pro 100 Gramm und ermöglicht damit den Abtransport von Gallensäuren aus dem Körper, was dann zu einer Reduzierung des Cholesterinspiegels führt. Doch nicht nur Roggen, aus dem Knäckebrot in der Regel hergestellt wird, sondern auch das schonende Backverfahren leisten ihren Beitrag zum Anti Aging.

Ebenso wichtig wie Roggen kann auch Hafer sein, wenn man bei Anti Aging seinen Cholesterinspiegel senken möchte. Nicht zuletzt der hohe Gehalt vieler wichtiger Nährstoffe im Knäckebrot sorgt dafür, dass man Demenz entgegenwirkt. Wichtig ist dabei der hohe Gehalt an Folsäure. Bereits die Aufnahme von 400 µg Folsäure am Tag kann das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, um mehr als 50 Prozent senken. Nimmt man dahingegen zu wenig Folsäure auf, kann dadurch der Spiegel von Homocystein ansteigen, was die Entstehung der Alzheimerkrankheit begünstigt.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch bei vitafeel.de

Soja – Wunderkur aus Asien?

Asien gilt als Kontinent, der weiß, wie man sich gesund ernährt und so zu einem langen Leben beiträgt. Wen verwundert es da, dass nun Soja als Wunderwaffe aus Asien angepriesen wird. Aber was ist wirklich dran an der Behauptung, dass Soja einen wichtigen Beitrag zum Anti Aging leistet?

Zahlreiche Experten bezeichnen Soja als Wundermittel und führen dies vor allem auf den hohen Gehalt an antioxidativen Stoffen zurück. Schon längst gilt Soja deswegen unter Experten des Anti Aging als wirksamstes Nahrungsmittel. Nicht zuletzt die Tatsache, dass Japaner durch ihren hohen Verbrauch an Soja im Vergleich zu anderen Ländern eine sehr lange Lebenserwartung haben, unterstützt diese Behauptung. Bei Japanerinnen konnte festgestellt werden, dass 50 Prozent weniger an Brustkrebs erkranken als Frauen in westlichen Ländern. In einer Untersuchung, in welcher sich Japanerinnen genauso ernährt haben die Westeuropäer, konnte man erkennen, dass das Brustkrebsrisiko auf ein westliches Niveau angestiegen ist.

Verantwortlich für die positive Wirkung im Bereich Anti Aging sind aber auch die östrogenartigen Wirkstoffe in der Sojabohne. Diese schützen vor Osteoporose und der vorzeitigen Hautalterung. Für Männer hält die Sojabohne noch eine Überraschung bereit, denn die natürlichen Östrogene schützen auch vor Prostatakrebs.

In neuesten Forschungsergebnissen fand man heraus, dass der regelmäßige Verzehr von Sojaproteinen eine günstige Wirkung auf den Fettstoffwechsel im Blut hat. Vorgestellt wurden diese Ergebnisse auf der Jahrestagung der American Heart Association. Gezeigt werden konnte, dass bereits durch den Verzehr von täglich 40 Gramm Sojaprotein das HDL-Cholesterin steigt und das für den Körper schädlicher LDL-Cholesterin sinkt. Damit man im Bereich Anti Aging tatsächlich von diesen positiven Wirkungen profitieren kann, empfehlen einige Experten, jeden Tag ein Glas Sojamilch zu trinken und zusätzlich eine halbe Tasse Tofu zu verzehren.

Weitere Ernährungstipps, wie Sie dem Altern vorbeugen können.

Süße Sünden lassen uns schneller altern

Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Forscher damit, wie man den Prozess des Alterns aufhalten kann. Dabei sind keine ausgereiften Medikamente erforderlich, sondern jeder kann selbst etwas im Bereich Anti Aging tun. Das beste Beispiel dafür, dass eine Einschränkung von Süßigkeiten zum Anti Aging beiträgt, ist mit Sicherheit der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling. Immerhin ist er weit über 90 Jahre alt geworden und war noch bis zu seinem Tod geistig und körperlich aktiv. Während viele Menschen dies auf Vitamine in sehr hohen Dosen zurückführen, wissen andere, dass Pauling auch großen Wert auf eine zuckerarme Ernährung gelegt hat.

Aber auch aktuelle Untersuchungen bestätigen, dass Zucker, der der Hauptenergielieferant für unseren Körper ist, den Alterungsprozess beschleunigen kann. Dies liegt daran, dass die Zuckermoleküle, die in unserem Blut vorhanden sind, die Gewebe von vielen Organen schädigen und verkleben können. Hauptsächlich die Schäden an bestimmten Fasern des Bindegewebes sind auf eine zuckerreiche Ernährung zurückzuführen. Dabei sind gerade diese kollagenen Fasern wichtig, damit das Bindegewebe dehnbar und fest bleibt und seine Funktion im Herzmuskel, den Gefäßen und in der Haut aufrecht erhalten kann. Durch einen hohen Zuckerkonsum schädigt man sein Bindegewebe, wodurch Herzschwäche, Arterienverkalkungen, eine Schädigung der Nieren, Falten, eine Trübung der Augenlinse, das Nachlassen von Nervenfunktionen und Verhärtungen des Bindegewebes auftreten können.

Es scheint, als sei bewiesen, dass man sehr viel im Bereich Anti Aging tun kann, wenn man die Finger von süßen Sünden lässt. Nahrungsmittel, die schnell verwertbare Zuckerverbindungen haben, schaden dem Körper hier besonders. Nennenswert ist hier auch der Glykämische Index, der beschreibt, wie schnell der Zucker aus den unterschiedlichen Lebensmitteln in unsere Blutbahn gelangt. Je schneller der Zucker vom Körper aufgespalten werden kann, desto rascher gelangt er in unser Blut und wirkt sich schädlich auf unserem Organismus auf. Es gilt also, Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index zu bevorzugen. Dazu gehören Vollkornprodukte, Haferflocken, Müslimischungen ohne Zucker und Wildreis. Ebenso einen Beitrag zum Anti-Aging leisten kann man, wenn man viel grünes Gemüse, Obst, fettarmes Fleisch und fettarmen Fisch, Quark, ungesüßten Joghurt, Mineralwasser und Tee zu sich nimmt.